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Online-Sicherheit
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Das Internet ist wie ein großes Spielfeld. Leider gibt es kaum Regeln oder Schiedsrichter – und nicht jeder spielt fair. Die Sicherheit Ihrer Familie ist keine einfache Aufgabe.  

Um Ihre Familie vor Betrug zu schützen, müssen Sie die Spielregeln für Online-Sicherheit kennen. Deshalb haben wir eine Liste mit den wichtigsten Sicherheitstricks zusammengestellt. Diese elf Maßnahmen helfen Ihnen dabei, sich gegen Betrüger, Cybermobbing, Malware, Schnüffler und andere Foulspieler auf dem Feld zu wehren.

Und die Taktik? Ganz einfach: Spaß haben, fair spielen, aufpassen!

Stürmer:
Die Bildschirmzeit-begrenzung

Unser Stürmer ist ein harter, aber unbezahlbarer Spielmacher: die „Bildschirmzeitbegrenzung“. Es ist erwiesen, dass zu viel Zeit am Bildschirm der Psyche von Kindern und jungen Erwachsenen schadet – sie verursacht Depressionen und Ängste und kann echtes soziales Engagement sowie ein gesundes Selbstwertgefühl verhindern. All das macht Kinder anfällig für Online-Mobbing oder die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Einigen Sie sich auf täglich maximal eine Stunde im Internet – dieses Limit kann mit verschiedenen guten Apps automatisiert werden. Ihre Kinder mögen Sie jetzt dafür verfluchen – aber sie werden Ihnen später dankbar sein. Wenn Sie ihnen jetzt alles durchgehen lassen, könnte es irgendwann anders herum sein.

Unser unterstützender Mittelstürmer ist das „private Social-Media-Konto“. Social-Media-Apps können Spaß machen – aber der Spaß vergeht, wenn neugierige Fremde in Ihrem Feed herumschnüffeln, besonders wenn Sie persönliche Inhalte posten. Deshalb sollten Sie den Zugriff möglichst auf Follower beschränken, die Sie kennen – Freunde, Familie und Bekannte. 

Mittelstürmer:
Das private Konto

Linksaußen:
Die altersgerechte App

Bei vielen Social-Media-Apps müssen neue Benutzer*innen mindestens 13 Jahre alt sein. Allerdings sind viele 13-Jährige noch nicht bereit für die gesellschaftlichen Ängste, die durch Likes und Kommentare (oder deren Fehlen) ausgelöst werden können. Auch viele Erwachsene sind dem nicht gewachsen! Sprechen Sie mit Ihren Kindern ehrlich darüber, wie sehr eine App sie verwirren oder aufwühlen kann. Erlauben Sie Kindern unter keinen Umständen, ein Konto mit einer falschen Altersangabe zu eröffnen: Das ist nicht nur schlecht für sie, sondern könnte auch die in Ihrem Land vorgesehenen Rechte zum Datenschutz aufheben.

Durch die Einrichtung einer Google-Warnfunktion können Sie Ihre Online-Präsenz im Auge behalten. Sobald Ihr Name oder ein anderer Suchbegriff online angezeigt wird, werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Google bietet eine kritische Warnfunktion, die Sie bei verdächtigen Aktivitäten in einer Ihrer Google-Apps warnt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Hacker zu verbannen. Andere Plattformen und Apps bieten ähnliche Warndienste. Manchmal sind diese Warnungen auch Fehlalarme, z. B. wenn sich jemand mit einem neuen Familiengerät anmeldet. Aber es ist trotzdem gut, sie zu erhalten.

Rechtsaußen:
Die Google-Warnung

Mittelfel:
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Viele Apps erfordern automatisch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. So müssen Sie beispielsweise zusätzlich zum Passwort auch eine PIN eingeben, die an Ihr Telefon gesendet wird, insbesondere wenn Sie ein neues Gerät verwenden oder eine Finanztransaktion abschließen. Bei bestimmten Apps wie Gmail können Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Anmeldung aktivieren, und das ist immer eine gute Idee.

Für den Fall, dass Sie versehentlich oder durch Hacker aus Ihrem Social-Media-Konto ausgeschlossen werden, können Sie Ihre Identität schnell nachweisen, wenn Sie die Funktion für vertrauenswürdige Kontakte aktiviert haben. Die App gibt Sicherheitscodes an Ihre Kontakte weiter. Diese teilen Ihnen die Codes mit, und Sie können Ihr Profil entsperren.  

Mittelfeld:
Der vertrauenswürdige Kontakt

Innenverteidiger:
Die elterliche Sicherheitskontrolle

Mit vielen Apps können Eltern steuern, welche Inhalte ihre Kinder online finden können. Diese Kontrollen blockieren automatisch Pornografie und Gewalt und sollten immer verwendet werden. Subtilere schädliche Inhalte können sie jedoch nicht blockieren und sie können auch nicht die ehrliche Kommunikation mit Ihren Kindern über ihre Online-Aktivitäten ersetzen. Sprechen Sie nicht allzu dramatisch über das, was da draußen lauert: Das wird Ihre Kinder nur neugierig machen.

Das Präsentieren Ihrer Kinder im Internet kann schnell zu viel werden. Es ist sehr verlockend, Fotos oder Videos ihrer kleinen Eskapaden zu posten, und viele liebevolle Eltern tun das – aber es ist trotzdem nicht fair. Das Internet vergisst nie, und selbst wenn man die Erlaubnis der Kinder hat, sind sie einfach nicht alt genug, um der Veröffentlichung ihrer Bilder auf informierte Weise zuzustimmen. Halten Sie sie von neugierigen Blicken fern und lassen Sie sie in ihrer eigenen Privatsphäre aufwachsen. Schicken Sie das süße Bild für die Großeltern einfach per WhatsApp.

Innenverteidiger:
Elterliche Zurückhaltung beim Posten

Linker Außenverteidiger:
Alte Konten auflösen

Wenn Sie ein altes Social-Media-Konto seit Jahren nicht mehr genutzt haben, sollten Sie es wohl am besten kündigen. Irgendeine Person oder ein Bot könnte versuchen, es zu hacken, und wenn das gelingt, merken Sie es vielleicht gar nicht. Wenn Sie befürchten, dass alle Fotos und Videos, die Sie gepostet haben, verloren gehen, können Sie das Konto offline setzen (d. h. es unsichtbar machen) und die Anmeldeinformationen sicher speichern oder die Erinnerungen einfach in einen sicheren Ordner in Ihrer Cloud-App oder auf Ihrem Laufwerk hochladen

Vielleicht fühlen Sie sich sicher – vielleicht wurden Sie noch nie gehackt oder hatten schon ewig nicht mehr mit Malware zu tun. Dann ist es verlockend, auf den teuren Virenschutz oder VPN-Dienst zu verzichten. Ein Cyberangriff auf Ihre Familie kann jedoch jederzeit passieren. Ist das der Fall, werden Sie sich selbst dafür verfluchen, dass Sie nicht ausreichend vor Malware, Ransomware und Identitätsdiebstahl geschützt sind, insbesondere wenn Sie regelmäßig Online-Transaktionen in öffentlichen WLAN-Bereichen durchführen müssen.

Rechter Außenverteidiger:
Das Antivirus-Paket

Torwart:
Die Passwortänderung

Eine gute Passwortverwaltung ist nach wie vor die letzte Verteidigungslinie gegen die meisten Bedrohungen im Internet. Ändern Sie Ihre Passwörter häufig, variieren Sie sie zwischen Apps und Geräten und bewahren Sie sie für den Notfall offline auf.  Seien Sie vorsichtig mit der Möglichkeit, Passwörter aus praktischen Gründen in einem Passwort-Manager zu speichern – es sei denn, Ihr Gerät kann im Falle eines Diebstahls per Fernzugriff deaktiviert werden, und Sie wissen, wie man das in Eile macht.

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