Cyber Security
Sappi

Wenn wir alle zusammenarbeiten, um Cyberbedrohungen zu erkennen und zu stoppen, haben Kriminelle im Internet keine Chance.

Was ist digitale Sicherheit?

Was genau ist digitale Sicherheit?

Kurz gesagt: Digitale Sicherheit umfasst den Schutz Ihres Computers, Ihrer Mobilgeräte, Tablets und anderer internetgestützter Geräte vor Personen, die mittels Hacking, Phishing und anderer unberechtigter Weise auf diese zugreifen.

Vor Kurzem wurde Sappi Ziel eines Cyberangriffs, nachdem ein Mitarbeitender einen Anhang in einer gefährlichen E-Mail geöffnet hatte. Dadurch war das Unternehmen unbeabsichtigt einem gefährlichen Virus ausgesetzt.

Natürlich sind wir alle nur Menschen und es passieren Fehler. Aber wenn wir wissen, worauf wir achten müssen und wachsam bleiben, geben wir Hackern, Cyberkriminellen, Spionen und anderen Kriminelle keine Chance.

So erkennen Sie gefährliche E-Mails

Achten Sie auf die folgenden Warnsignale, um die sicheren E-Mails von den bedenklichen unterscheiden zu können.

01

Die E-Mail-Adresse scheint falsch zu sein

Prüfen Sie immer, ob die E-Mail-Adresse mit dem Namen des Absenders übereinstimmt und ob die Domain des Unternehmens korrekt ist. Stimmen die Rechtschreibung und die Zeichensetzung in der E-Mail mit früheren E-Mails des jeweiligen Absenders überein? Fehler oder Abweichungen sind klare Warnsignale und Sie sollten daher keine Anhänge öffnen oder auf Links klicken.

02

Der Absender scheint Sie nicht zu kennen

Werden Sie so angesprochen, wie Sie es vom Absender erwarten würden? Werden Sie namentlich genannt in der E-Mail? Stimmt die Signatur des Absenders mit anderen E-Mails überein? Wenn die E-Mail seriös ist, sollten Sie alle diese Fragen mit „Ja“ beantworten können. Zum Beispiel würde Ihre Bank in der Regel eine persönliche Anrede mit Ihrem Namen verwenden und keine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrter Kunde“.

03

Die E-Mail ist unerwartet und ungewöhnlich

Wenn Sie bisher noch nie eine E-Mail dieser Art von dem Absender erhalten haben, sollten Sie sich lieber absichern. Wenn die E-Mail einen Link enthält, rufen Sie stattdessen direkt die Website des Unternehmens auf, anstatt darauf zu klicken. Wenn Ihnen die E-Mail verdächtig vorkommt, wenden Sie sich an die IT-Abteilung oder an PhishingReport@sappi.com.

Sinnvoll ist ebenfalls die Analyse verdächtiger Dateien, URLs, IPs und Domains auf VirusTotal.com – einem benutzerfreundlichen Portal, das Malware und andere Verstöße sofort erkennt

04

Sprache, Rechtschreibung und Grammatik sind verdächtig

Enthält die E-Mail viele Rechtschreibfehler? Sieht es so aus, als ob jemand einen Online-Übersetzungsdienst verwendet hat? Dies sind Anzeichen dafür, dass eine E-Mail unseriös ist.

05

TEs wird ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt

Betrugsmails enthalten oft „dringende“ Anfragen und Begriffe wie „SOFORTIGES HANDELN ERFORDERLICH“ oder „JETZT HANDELN“. Das liegt daran, dass Betrüger wissen, dass Sie eher bereit sind, auf eine E-Mail zu reagieren, z. B. von Ihrem/Ihrer Vorgesetzten, wenn sie dringende oder unmittelbare Handlungsaufforderungen enthält.

Wie gehe ich also vor, wenn eine E-Mail verdächtig erscheint?

01

NICHTS ANKLICKEN!

Wenn Ihnen eine E-Mail verdächtig erscheint, klicken Sie nicht auf Links, öffnen Sie keine Anhänge und geben Sie keine persönlichen oder Unternehmensdaten preis.

02

Melden, melden, melden

Melden Sie alle verdächtigen Phishing-E-Mails an PhishingReport@sappi.com oder klicken Sie auf die Schaltfläche „Phishing-Warnung“ in Ihrer Menüleiste in Outlook.

03

Denken Sie an die goldene Regel

Wenn es um E-Mail-Betrug geht, gilt das Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wenn irgendetwas nur ansatzweise verdächtig aussieht, sichern Sie sich lieber ab und melden Sie es.

Weitere Tipps und Tricks für Online-Sicherheit

Ganz gleich, ob Sie das Internet am Arbeitsplatz oder privat nutzen, denken Sie immer an die folgenden Tipps für Online-Sicherheit.

01

Geben Sie keine persönlichen und Unternehmensdaten preis

Vertrauliche Informationen wie Ihre Privatadresse, andere persönliche Daten und vertrauliche Unternehmensinformationen sollten niemals online weitergegeben werden. Sie würden diese Informationen nicht mit einzelnen Fremden teilen, also geben Sie sie nicht online an Millionen von Menschen weiter.

02

Üben Sie sicheres Browsen

Cyberkriminelle nutzen gerne reißerische Inhalte als Köder. Es reicht nur ein Klick, um persönliche Daten preiszugeben oder Ihr Gerät mit Malware zu infizieren. Indem Sie dem Anklicken widerstehen und diese gefährlichen Webseiten nicht besuchen, geben Sie Hackern keine Chance.

03

Verbinden Sie sich nicht mit kostenlosem oder öffentlichem WLAN

Sich in ein kostenloses WLAN-Netzwerk einzuwählen, birgt ein Risiko. Daher ist es am besten, dies möglichst zu vermeiden. Wenn Sie kostenloses WLAN benötigen, öffnen Sie nicht Ihre Online-Banking- oder geschäftlichen Apps, sondern warten Sie, bis Sie Zugriff auf eine private Verbindung haben.

04

Wählen Sie sichere Passwörter

Nutzen Sie keine Passwörter, die von Hackern leicht zu erraten sind, wie z. B. „Passwort“ oder „1234“. Wählen Sie immer sichere Passwörter, die schwer zu entschlüsseln sind, mit mindestens 8 Zeichen, Sonderzeichen und Zahlen – gemäß den Richtlinien von Sappi.

05

Tätigen Sie Online-Einkäufe nur über sichere Webseiten

Geben Sie Kreditkarten- oder Bankkontoinformationen nur an bekannte und vertrauenswürdige Webseiten weiter, die sichere, verschlüsselte Verbindungen bereitstellen. Achten Sie immer auf ein Schlosssymbol neben der URL, stellen Sie sicher, dass die Webseite über eine Datenschutzrichtlinie verfügt und alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptiert. Wenn die Webseite viele Pop-up-Fenster enthält, Sie zu anderen dubiosen Webseiten weiterleitet oder nur Banküberweisungen oder elektronische Zahlungsanweisungen akzeptiert, sollten Sie Ihre Bankdaten auf keinen Fall angeben.