Zerschlagt den
Smish
Was ist ‘Smishing’: ein Betrug, der versucht, Dich über SMS oder andere mobile Chatdienste zu täuschen. So gehst Du nicht in die Falle.
Wir sind alle mit E-Mail-Phishing-Angriffen und ähnlichen online Betrügereien vertraut. Aber Kriminelle zielen zunehmend auf Dein Telefon mit ‘Smishing’-Angriffen ab — das sind SMS- oder WhatsApp-Nachrichten, über die versucht wird, Geld oder persönliche Daten, oder beides, zu stehlen. Andere Telefonbetrügereien beinhalten dubiose QR-Codes, die wir scannen und anklicken.
Zum Glück müssen wir nicht auf den Ruf der Smisher antworten. Lies weiter, um ihre Betrügereien zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Wie funktioniert
Smishing?
Smishing — oder SMS-Phishing — passiert, wenn Hacker Textnachrichten verwenden, um Opfer dazu zu bringen, sensible Daten zu teilen — wie Deinen Namen, Deine Adresse, ID-Nummer, Mitgliedsnummer oder Banklogin-Daten. Smisher starten ihre Angriffe über SMS, WhatsApp oder andere mobile Nachrichtendienste. Die Smishing-Nachricht wird Dich typischerweise bitten, auf einen Link zu klicken, der zu einem gefälschten Anmeldeformular führt, das wie eines von einem legitimen Unternehmen oder einer öffentlichen Institution aussieht. Andere Smishing-Nachrichten bitten Dich, eine App herunterzuladen, die Malware enthält.
Was sind die warnzeichen?
Unaufgeforderte Nachrichten:
Wenn der Absender unbekannt ist und die Nachricht unerwartet kommt, ist es wahrscheinlich etwas ‘smishy’. Zum Beispiel, eine Nachricht, die besagt, dass Du in einer Lotterie gewonnen hast, ist eine Lüge, wenn Du keinen Lottoschein gekauft hast.
Dringende Anfragen:
Smishing-Angriffe fordern normalerweise sofortige Maßnahmen von Dir. Widerstehe dem Druck. Wenn Du aufgefordert wirst, zu bestätigen, dass eine Banktransaktion legitim ist, nutze stattdessen die offizielle Betrugspräventionsnummer Deiner Bank und rufe an, um zu fragen, ob wirklich ein Betrugsversuch stattgefunden hat.
Unbekannte Links:
Hacker senden oft eine gefälschte Benachrichtigung mit einem Link, vergleiche diesen mit der tatsächlichen URL des Unternehmens oder der Institution, von der die Nachricht zu stammen behauptet. Wenn es abweicht, ist es ein Betrug.
Grammatik- und Rechtschreibfehler:
Smishing-Nachrichten enthalten oft Fehler oder Großbuchstaben bei Wörtern, die eigentlich nicht groß geschrieben werden. Aber Achtung, manchmal haben sie das auch nicht — es ist also kein sicheres Anzeichen.
Anfragen nach sensiblen Informationen:
Ein vertrauenswürdiges Unternehmen würde Dich niemals bitten, sensible Daten auf einer ungesicherten Plattform anzugeben. Wenn sie Dich jemals bitten würden, Informationen online einzugeben, dann nur auf ihrer offiziellen, sicheren Website oder App — die, die du normalerweise verwendest und wo Du Dich einloggen musst.
Die 8 schritte der Smish-Abwehr
Sei bei jeder Nachricht misstrauisch.
Klicke nicht auf Links in Nachrichten.
Teile niemals sensible Daten per Textnachricht (SMS, WhatsApp oder andere mobile Nachrichtendienste).
Überprüfe Kontakte unabhängig und filtere Spam-Nachrichten.
Halte die Software Deines Geräts auf dem neuesten Stand.
Überprüfe und aktualisiere Deine Sicherheitseinstellungen auf Deinem Telefon und Deinen Chat-Apps. Zum Beispiel ist das Hinzufügen einer Zwei-Faktor-Authentifizierung — z.B. OTP plus Passwort — immer gut.
Sichere Deine Daten auf allen Geräten und lösche ungenutzte Apps.
Verwende keine kostenlosen Wi-Fi-Netzwerke.
Bug-Patrouille: Behandlung Von Telefonmalware-Infektion
Wenn dein Telefon eines der folgenden Symptome aufweist, könnte es durch einen Smishing-Angriff mit Malware infiziert worden sein.
- Der Akku hält nicht mehr so lange wie früher.
- Du bekommst zufällige Pop-ups.
- Die Leistung des Geräts sinkt.
- Du findest Apps auf dem Gerät, die du nicht installiert hast.
Wenn du diese Probleme hast, setze Dein Gerät zurück (auf die Werkseinstellungen) und installiere Antivirensoftware, bevor Du alle Deine Apps neu installierst.
Scan oder betrug?
Wie man QR-code-betrug stoppt
QR-Codes sind Bilder, die den Browser Deines Telefons zu einer Website führen. Sie werden oft bei Veranstaltungen angezeigt, um zu Ticketformularen zu verlinken, und auf Verpackungen, um zu Produktwebsites zu verlinken.
Sie sind eine nützliche Technologie, aber Betrüger*innen verwenden zunehmend dubiose QR-Scanning-Apps und/oder gefälschte QR-Codes, um deine Informationen oder dein Geld zu stehlen.
Um zu vermeiden, dass Du zum Opfer wirst, stelle Dir vier Fragen:
1. Verwende ich den richtigen scanner?
Verwende immer den eingebauten QR-Code-Scanner in der Kamera-App deines Geräts. Wenn Dein Gerät keinen hat, lade nur eine vertrauenswürdige (gut bewertete) Scanner-App aus dem offiziellen App-Store des Geräts herunter.
2. Sieht der code legitim aus?
Überprüfe auf physische Manipulationen, wie z.B. einen Code-Aufkleber, der über den authentischen gedruckten Code geklebt wurde. Frage, wenn möglich, einen Mitarbeitenden, ob der angezeigte Code korrekt ist.
3. Sieht der link legitim aus?
Überprüfe den Link, der in Deiner Scanner-App angezeigt wird, bevor du klickst. Ein dubioser Link könnte falsch geschriebene oder verkürzte URLs haben, wie ‘Instagraim’ oder ‘Sapppi’ oder ‘Coca-col.com’.
4. Gehe ich das risiko ein?
Wenn Du Zweifel aufgrund von Punkt 1, 2 und 3 hast, dann NEIN! Gib niemals sensible Informationen auf einer Website ein, zu der Du durch einen QR-Code geleitet wurdest, es sei denn, Du bist sicher, dass die Website authentisch ist.
Planen, bevor du scannst. Nachdenken, bevor du klickst.
Melden Sie jegliche Vorfälle bei unserer lokalen IT-Abteilung, oder senden Sie umgehend eine E-Mail an unser Cyberabwehr-Team (phishingreport@sappi.com).